Klangwelle Salzburg

Kammermusik
So, 14. Januar 2024
17.00 Uhr
Kirche, Kloster Werthenstein
IntoNation Oktett 1
Photo: Larissa Wiest

Klangwelle Salzburg

Seit nunmehr fünf Jahren dürfen wir im Kloster Werthenstein unsere musikalisch-philosophischen Anlässe durchführen. Für das uns entgegengebrachte Wohlwollen der Kirchgemeinde, wie auch der Gemeinde danken wir von Herzen. Insbesondere möchten wir uns auch bei unserem treuen Publikum bedanken. Gerne nehmen wir dies zum Anlass, als Geschenk an die Gemeinde Werthenstein ein Konzert am Sonntag, den 14. Januar 2024, um 17.00 Uhr in der Wallfahrtskirche aufzuführen, mit einem Oktett in internationaler Besetzung vom Mozarteum Salzburg: KLANGWELLE SALZBURG. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns bereits jetzt, Sie zahlreich an diesem Anlass begrüssen zu dürfen.

Franz Schuberts Oktett in F-Dur, D. 803 ist für acht Musiker* geschrieben: Klarinette, Fagott, Horn, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass. Erstmalig in der Kirche des Klosters Werthenstein, präsentieren wir Kammermusik mit einem Oktett bestehend aus Studenten* des Mozarteum Salzburg.

Eintritt frei. Nach dem Konzert offeriert der KunstKreisLuzern einen Apéro im Pfarreisaal.

Programm

Franz Schubert (1797-1828)

Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher, D 803

   I. Adagio – Allegro
   II. Adagio
   III. Allegro vivace – Trio
   IV. Thema. Andante (mit 7 Variationen)
   V. Menuetto. Allegretto – Trio
   VI. Andante molto – Allegro

Künstler*

Anna Maria Steinheber
Anna Maria Steinheber
Klarinette
Die 2002 im Allgäu geborene Klarinettistin Anna Maria Steinheber erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der städtischen Musikschule in Kaufbeuren bei BinWei Jiang. Nach einem Jungstudium bei Jinny Lee an der Hochschule für Musik und Theater in München und dem absolvierten Abitur, studiert Anna Maria seit Oktober 2021 im Bachelor das Konzertfach Klarinette bei Professor Andreas Schablas an der Universität Mozarteum in Salzburg. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Yehuda Gilad, Arno Piters, Shirley Brill, Kilian Herold und Andreas Sunden. Bereits früh nahm sie an zahlreichen nationalen als auch internationalen Wettbewerben stets erfolgreich teil. Beim Wettbewerb von „Jugend musiziert“ ist Anna Maria mehrfache Bundes- und Sonderpreisträgerin in verschiedenen Kategorien. 2020 nahm sie am Internationalen Tryavna Art Festival Wettbewerb teil und gewann mit ihrer Duo-Partnerin einen 1. Preis sowie den Sonderpreis für die Beste Zeitgenössische Musikaufführung. Seit Juni 2022 ist Anna Maria Stipendiatin der Yehudi Menuhin LiveMusicNow Organisation. Orchestererfahrungen sammelte Anna Maria Steinheber in verschiedenen Jugendorchestern, wie dem „Festival Orchester der Nationen“ und dem Bayerischen Landesjugendorchester. Konzertreisen führten die junge Musikerin bereits in verschiedene Städte innerhalb und außerhalb Europas. Viel Herzblut widmet die Klarinettistenin schon immer der Kammermusik. So spielt sie in verschiedensten Bestzungen und ist Gründungsmitglied der Kammermusikgruppe „Klangwelle Salzurg“, welche im Sommersemester 2021 am Mozarteum in Salzburg ins Leben gerufen wurde.
Gabriel Sieber Horn
Gabriel Sieber
Horn
Gabriel Sieber wurde 1995 als Jüngster von acht Kindern in eine Musikerfamilie geboren. In seinem siebten Lebensjahr beginnt er den Hornunterricht bei Lukas Christinat. Gabriel Sieber war bereits mehrmaliger Erstpreisträger des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes als Solist und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen. Am Internationalen Hornfestival (IHF) in Sarnen besuchte Gabriel Sieber Meisterkurse bei Richard Watkins, Radovan Vlatkovic und Hermann Baumann und spielte im Orchester des IHF mit. Im Oktober 2021 schloss er sein Bachelorstudium Konzertfach Horn an der Universität Mozarteum Salzburg bei Radovan Vlatković ab. In der Saision 2021/22 war Gabriel Sieber Praktikant im Berner Symphonieorchester und substituiert seither regelmässig im Luzerner Sinfonieorchester, im Argovia Philharmonic und im Sinfonieorchester Basel. Im Sommer 2022 spielte er im Spezialprojekt und der Sommertournee im Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Teodor Currentzis und Jukka-Pekka Saraste. Kammermusikalisch tourt er mit verschiedenen Ensembles wie den ChamberArtists (CHAARTS), dem Ensemble Minui, mit dem Soundeum chamber Ensemble und anderen Formationen. Seit Oktober 2022 studiert Gabriel Sieber im Master Konzertfach Horn bei Radovan Vlatkovic am Mozarteum in Salzburg.
Clara Nagl
Clara Nagl
Viola
Die Bratsche begleitet Clara Nagl (*2002) schon seit ihrem fünften Lebensjahr . Vorerst im OÖ Landesmusikschulwerk bei Angelika Dallinger , wechselte sie 2017 an die Anton Bruckner Privatuniversität in die Klasse von Mag. Predrag Katanic. Seit 2021 ist sie Studentin an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie derzeit ihr Konzertfach Bachelorstudium bei Univ. Prof. William Coleman absolviert. Der österreichische Landes und Bundeswettbewerb „prima la musica“ spornte sie in jungen Jahren an und verschaffte ihr neben Preisen auch Einladungen zu Masterclassen (u.a. mit Markus Poschner), Konzerten und einen Beitrag auf Ö1. Orchestererfahrungen sammelte sie bisher im JSO Oberösterreich (als Stimmführerin), beim Internationalen Orchester Institut Attergau (IOIA) der Wiener Philharmoniker, im Female Symphonic Orchestra Austria und im Sinfonieorchester der Universität Mozarteum. Besonders schätzt Clara ihre Erfahrungen von Meisterkursen, die sie bei Musiker*innen wie Thomas Riebl, Tabea Zimmermann, Gareth Lubbe, Ki rsten Docter , Carol Rodland und Kim Kashkashian sammeln konnte. 2020 und 2023 war Clara Nagl Stipendiatin der Internationalen Musikakemie im Fürstentum Lichtenein und nahm an den Intensivwochen teil. 2023 war sie Teilnehmerin des Bowdoin International Music Festival in den USA und der Saline Royle Academy in Frankreich . Clara ist Musikerin bei Live Music Now in Salzburg und Mitbegründerin de s Ensembles Klangwelle Salzburg Solistisch kann sie auf Auftritte mit dem Wiener KammerOrchester (Mozarts Sinfonia Concertante) und dem Altomonte Orchester (Hoffmeister Violakonzert) bei den St. Florianer Brucknertagen 2023 zurückblicken . Clara Nagl spielt eine Bratsche von Bernd Hiller.
Haruna Foto
Haruna Shinoyama
Violine
Haruna Shinoyama, 1994 in Tokio geboren, entdeckte ihre Liebe zur Violine im Alter von vier Jahren in Brasilien. In Japan wurde sie von den Professoren Gérard Poulet und Tomoko Kato unterrichtet. Nach der Toho Gakuen Music High School setzte sie 2012 ihre Studien am Toho Gakuen College Music Department unter der Leitung von Professor Pierre Amoyal fort. Heute studiert sie bei Professor Rainer Schmidt an der Universität Mozarteum. Haruna glänzt als Solistin und als Teil des "Beija-flor String Quartet" und begeistert das Publikum weltweit, unter anderem beim Jugendprogramm der Salzburger Festspiele 2021. Sie trat beim Pau Casals International Music Festival, beim Festival Radovlijca und beim Chigiana International Festival auf und arbeitete mit Enrico Bronzi, Florian Birsak, Luca Pianca, Vittorio Ghielmi, Jonathan Brown, Erica Wise, Lily Francis und Alexander Melnikov zusammen. An der Universität Mozarteum brillierte sie als Konzertmeisterin und arbeitete mit Dirigenten wie Bruno Weil, Hansjörg Albrecht, Kai Röhrig, Gernot Sahler und Maxim Vengerov zusammen. 2016 erhielt sie den "Paul Roczek Award“. Seit 2019 spielt sie bei der Camerata Salzburg. Harunas Talent glänzt durch Wettbewerbsgewinne, vor allem beim Internationalen Mozart-Wettbewerb Zhuhai 2015 und beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart Augsburg 2016.
Lorenzo
Lorenzo Matteo Giannotti
Violine
Lorenzo Giannotti wurde im Oktober 2003 geboren, begann das Geigenspiel mit vier Jahren, zunächst privat, u.a. bei „Echo Klassik“ Preisträgerin Rebekka Hartmann, dann als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Sonja Korkeala und nun als Student in der Klasse von Prof. Lily Francis an der Universität Mozarteum Salzburg. Neben solistischen Auftritten begeistert ihn vor allem die Kammermusik, wo er sich sowohl als Geiger als auch als Bratscher bei verschiedenen Kursen wie „Music on the Isles“ 2023 a ls Dozent , in der „Kronberg Academy“, bei der Kammermusikwerkstatt des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks oder beim Deutschen Kammermusikkurs Impulse holen durfte. Außerdem fungiert er bei ATTACCA, dem vbw Festival orchester und dem Bayerischen Landesjugendorchester als Konzertmeister und durfte auch bei der KlangVerwaltung oder im Mozarteumorchester Salzburg Erfahrung sammeln . Dabei spielte unter namenhaften Dirigenten wie Jörg Widmann, Kent Nagano und Sir Simon Rattle. In mehreren Produktionen der Kammerop er München ist Lorenzo als Geiger und Bratscher aktiv. Lorenzo ist mehrfacher 1. Preisträger bei „Jugend musiziert“, auch auf Bundesebene.
Jorge
Jorge Villatoro Harillo
Fagott
Jorge Villatoro Harillo wurde 1998 in Algeciras, Spanien, geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 8 Jahren an der Musikhochschule "Muñoz Molleda", die er zehn Jahre später mit der höchsten Qualifikation abschloss. Er setzte seine Studien am Conservatorio Superior de Música del País Vasco "Musikene" unter der Leitung von David Tomás-Realp, Alvaro Prieto, Javier Aragó und Vicente Alario fort. Nach Abschluss seines Studiums mit ausgezeichneten Noten begann er sein Masterstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg, Österreich, wo er derzeit von Marco Postinghel, Solofagottist des renommierten Bayerischen Rudfunkt-Orchesters, und Susanne Sonntag, Solokontrafagottistin desselben Orchesters, unterrichtet wird. Während seines Studiums nahm er an Meisterkursen renommierter Fagottisten wie Matthias Ràcz, Guilhaume Santana, Carlo Colombo, Mor Biron u.a. teil und ist Mitglied mehrerer nationaler Jugendorchester wie dem Nationalen Jugendorchester Spaniens, dem Jugendorchester Andalusiens und dem Jugendorchester des Baskenlandes. Er hat auch mit mehreren professionellen Orchestern wie dem Euskadi Orchester und dem Bilbao Orchester zusammengearbeitet und an verschiedenen internationalen Festivals wie Musika Música, Mozartwoche und Chigiana teilgenommen. Er trat unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Péter Eötvös, Eduardo Mena, Gustavo Gimeno und Ion Marin auf und ist derzeit Akademist im Akademie Orchester Universität Mozarteum.
Yu-Ju
Yu-Ju Yen
Violoncello
Yu-Ju Yen wurde im Jahr 2000 in Taoyuan, Taiwan, geboren. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspiel und setzte mit neun Jahren ihre musikalische Ausbildung mit dem Cello fort. Während ihres Studiums an der High School der National Taiwan Normal University erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter Preise bei regionalen Klavierwettbewerben sowie beim nationalen Cello-Wettbewerb für Studierende in Taiwan. In dieser Zeit gründete sie außerdem ein Quartett, das ebenfalls große Anerkennung und Preise erhielt. 2019 studierte sie bei Prof. Tilmann Wick und Paolo Bonomini an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Später wechselte sie an die Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie derzeit bei Prof. Clemens Hagen studiert. Darüber hinaus hat sie an Meisterkursen namhafter Cellisten wie Prof. Jens-Peter Mainz, Prof. Danjulo Ishizaka, Prof. Maria Kliegel, Prof. Peter Bruns, Prof. Wen-Sinn Yang und anderen teilgenommen. Im Jahr 2022 war Yu-Ju Yen Mitglied des Schleswig-Holstein Musik Festival Orchesters, das mit renommierten Solisten und Dirigenten wie Steven Isserlis und Mo. Christoph Eschenbach zusammenarbeitet. Derzeit wirkt sie als Gastmusikerin in der Camerata Salzburg mit und hat einen Zeitvertrag mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Darüber hinaus wurde sie als Stipendiatin von Live Music Now Salzburg ausgezeichnet.
Tamir
Tamir Shalit
Kontrabass
Tamir Shalit hat seine musikalische Ausbildung erst mit 15 Jahren begonnen, wobei er die ersten Jahre hauptsächlich Rock und Jazz auf dem E-Bass gespielt hat. Mit 18 Jahren musste er Militärdienst leisten und blieb schließlich vier Jahre lang in der Armee. Erst mit 21 Jahren, im letzten Jahr seines Militärdienstes, hat er begonnen, klassischen Kontrabass mit Eli Magen, einem Kontrabassisten der israelischen Philharmonie zu lernen. Schon ein Jahr später, mit Ende seines Militärdienstes, gelang es ihm, die Aufnahmeprüfung für Kontrabass am Jazzinstitut der “Rimon School for Jazz and Contemporary Music” in Israel zu bestehen, wo er dann zwei Jahre lang studiert hat und gleichzeitig als Jazz-Kontrabassist und E-Bassist aufgetreten ist. Statt sein Programm am Berklee College of Music abzuschließen, hat er stattdessen mit 25 Jahren nach nur vier Jahren Erfahrung mit dem Instrument begonnen, klassischen Kontrabass an der Universität Mozarteum Salzburg bei Professor Christine Hoock zu studieren.
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